Wie man Intensität aufbaut wenn man ein langsames Solo spielt

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Du möchtest wissen, wie man ein intensives, gefühlsbetontes Solo spielt auf einem Slow-Tempo Song? Wir zeigen Dir wie das geht – anhand eines unserer Lieblingssongs. Wir spielen 12 Bar des Original Solos über einen relaxten, zweiakkordigen Begleitung – Em7 zu A7 – ähnlich klingend wie Pink Floyds „Breathe“.

Ich beginne langsam, mit vielen langen sexy Bends, welche ich mit „Muted string rakes“ attackiert habe, um einen dramatischen Effekt zu erzielen. Geschmückt habe ich das Solo mit Vibratos, um die Note zum Singen zu bringen, damit das Solo eine emotionale Qualität bekommt.

Während das Solo sich entwickelt, habe ich angefangen, einen schnelleren und beschäftigteren 16tel und 32tel Noten Rhythmus in kurzen Ausbrüchen einzufügen. Mit Legato Techniken wie schnellen Bends, Releases und Hammer Ons sowie Pull-Offs kombiniert, entsteht ein Eddie Van Halen-Style Abschnitt.

Dieses Mal fahren wir fort
, ein Solo rhythmisch und melodisch entstehen zu lassen, um vorzuführen, wie man Dichte und Intensität entwickelt, indem man lange 32tel Noten Linien spielt, die fabelhaft über beide Begleitakkorde klingen.

Folge dem mit einem unterschwelligem, souligem Viertelschritt Bend oder „Curl“ auf der G Note darüber (auf dem hohen E String im 15ten Bund), dann mache eine kurze Pause (Dramatik) wie ein Atemzug und steige beim „Ausatmen“ in einem langen, prickelnden 32tel Notenlauf, basierend auf der E Blues Tonleiter (E G A Bb B D). Ich verwende D#, die große siebte, als einen zusätzlichen chromatischen Zwischenton zwischen D, der kleinen siebten und der E Basisnote in Stile des Intros von Jimi Hendrix’s „Manic Depression“, aber in einem anderen Notenschlüssel, Rhythmus und Kontext.

Dieser Lauf im 14. Takt ist inspiriert von einer von Jimmy Page’s Signatur Blues-Rock „Burst Licks“. Es präsentiert die blitzschnelle Pull-Offs in der Manier der Live Gigs von Led Zepplins Slowjams songs wie „Since I’ve Been Loving You” und “No Quarter” .

Zum Schluss eine kleine Erinnerung: Emotionen sind in der Musik wichtiger als im „alltäglichen Leben“. Lass Dich begeistern und teile Deine Lebensfreude mit! Durch Deine Gitarre hast Du ein Instrument, dass Gefühle in einer Art und Weise ausdrücken kann, wie kein anderes!