Komplexe Rock-Riffs aus melodischen Patterns kreieren, die das Griffbrett voll ausreizen

TriadArpeggios

Du hast geübt, alle Techniken verinnerlicht und kannst alle Tonleitern, alle Arpeggios, alle Akkorde auf allen Frets in Moll und Dur. Doch sobald Du das alles drauf hast, brauchst du trotzdem ein paar Werkzeuge um coole, in Erinnerung bleibende Licks zu kreieren. Diesen Monat werden wir Euch ein Tool an die Hand geben, um kurze, einfache und wiederholende Pattern zu kreieren welches simpel in den höheren Bünden gespielt werden kann. Wirklich coole Licks für dein Solo!Den Begriff „Riff“ hat jeder schon einmal gehört. Für echte Musikenthusiasten verbirgt sich dahinter aber eine ganze Welt voller Töne. Ein Riff ist ein Motiv, das rhythmisch und melodisch einprägsam ist. Es wiederholt eine zweitaktige oder viertaktige Melodiereihung und hat aus diesem Grund einen sehr großen Wiedererkennungswert. Dass sich damit Sounds basteln lassen, die so spannend sind wie die neuesten iphone Spielautomaten, liegt auf der Hand!

Die erste Figur

Wir beginnen bei der E Moll Tonleiter (E F# G A B C D). Wir stimmen zwei aufsteigende Noten auf der G-Saite an, gefolgt von zwei aufsteigenden Noten auf der B-Saite und dann aufeinander- folgende Einzelnoten auf den G- und B-Saiten. AuTriadArpeggiosf Takt zwei wanderst Du das Griffbrett hoch zum nächsten Bund und anstatt die nächste Figur zu starten, spielst du zwei Noten auf der G-Saite.

Gleite einfach zur höheren der beiden Noten und kopiere das gerade gespielte auf der B-Saite. Vergiss bitte nicht, das alle Noten diatonisch sind bzw. der Struktur der diatonischen Tonleiter folgen, daher ändern sich die Griffmuster in jedem Bund ein wenig, entsprechend der Tonleiter. Bei jeder Saite sind die gespielten Noten entweder auf einem Bund, was Halbtönen entspricht, oder über zwei Bünde , was einen ganzen Ton ausmacht.

Auf Schlag 4 wechseln wir in die pentatonische Tonleiter, bleiben aber bei E-Moll ( (E G A B D ) und beenden die Sequenz mit einem Ganztonschritt und einem Vibrato auf der B-Saite.

Figur 2

Wir benutzen das selbe Konzept und gehen hoch zu B und der hohen E-Saite und spielen aufsteigend Licks, die hauptsächlich auf der A-Moll Tonleiter basieren, (A B C D E F G), wechseln dann zum schnellen Hämmern und Pulls basierend auf der pentatonischen A-Moll Tonleiter am Ende des Licks.

Figur 3

Repositioniere das Konzept der A-Moll Tonleiter auf den D und G-Saiten. Sobald Du die 17te Position erreichst, bleibe auf dem Bund und wechsel zu den hohen Saiten um den Lick zu vollenden. Alle Effekte sind ab dann zugelassen.

Figur 4

Zum Schluss kann man diese Figuren in einem tollen Solo unterbringen!