Killer Runs, die dein Können deiner Zupf- und Frethand schärfen

black-and-white-1010818_960_720

Wir möchten Euch einige Einzelnoten-Muster präsentieren, die dafür geschaffen worden sind, um die Koordination Eurer Griff- und Schlaghand zu stärken. Ebenso sollen sie für Sauberkeit und Schnelligkeit sorgen.

Aus Erfahrung können wir sagen, dass bereits zwei ausgesuchte melodische Fretboard Muster Wunder wirken können, um technische Schwächen aufzudecken und zu verbessern. Also sucht Euch zwei aus und los gehts.

Figur 1

Wir beginnen mit einem 16tel Noten Run, das auf zwei Bars gespielt wird. Das melodische Muster basiert auf G-Dur Tonleiter (G A B C D E F#), welches, wenn es in Bar 3 und 4 transponiert wird und den 4ten Bar erreicht in einem schnellen Positionswechsel auf C-Dur übergeht (C D E F G A B). Für beide dieser Muster benutzt Du Ring-, Mittel- und kleinen Finger.

Wenn Du solch ein Muster immer und immer wieder spielst, werden eventuell vorhandene Unzulänglichkeiten Deiner Greifhand zum Vorschein kommen. Versichere Dich, dass Deine Greifhand nur die Fingerspitzen nutzt und die Positionierung der Finger in einem schönen, hohen Bogen erfolgt. Zusätzlich kann man durchgehend sich ändernde Auf- und Abbewegungen zupfen/pluggen, um absolute Geschmeidigkeit und ebenmäßige Ausführung der Muster zu erlangen, während das Muster wiederholend über die zwei höchsten Saiten streicht.

Figur 2

Jetzt fügen wir einen kleinen Twist zu der melodischen For ein, um die Griffhand noch etwas zu fordern. Die Melodie wird über den Takt eins und zwei gespielt und ist identisch mit der des ersten Beispiels, beginnt jedoch mit einem Pull-Off der hohen
E-Saite, gefolgt von einem variierenden Zupfmuster. Hier wird die ursprüngliche melodische Form viermal in G-Dur gespielt, bevor sie hoch auf C-Dur transponiert. Bemerke aber, dass das Ende verändert wird. Im dritten Bar wird der abrupte Übergang zur zwölften Position auf der letzten 16tel Note untergebracht.

Figur 3

Verwende die vorhergehenden melodischen Sequenzen als Basis für den nächsten Übungslauf, das über das Griffbrett mit drei verschiedenen Finger-Mustern auf der G-Dur Tonleiter aufsteigt. Hier spielst Du die Noten in 16tel Triolen, aufsteigend und absteigend nach jeder aufeinanderfolgenden achten Note.

Achte auf genaues Spiel und Fingerposition. Ein Metronom ist ebenfalls zu verwenden. Auf gutes Gelingen!