Die zehn besten Tipps, um deine Übungsstunden zu beschleunigen

Stundenlanges Üben, wunde Fingerkuppen, die Griffe wollen einfach nicht sitzen und den Song kannst du auch noch nicht bis zum Ende spielen? Verzweifel nicht! Wir geben Dir die zehn besten Tipps um besser Gitarre zu spielen und deine Übungsstunden zu beschleunigen!

Selbst wenn es nur ums Üben geht, ein klares System mit Struktur wird Dich schneller ans Ziel bringen als bloßes Geklimper.

Vorbereitung

  • Lege dir alles zurecht. Deine Gitarre, Amp, Notenständer, Noten oder auch CD, Video und etwas zu trinken. Alles sollte in Reichweite sein, damit du nicht unnötig Zeit verschwendest und mitten in der Übung unterbrochen wirst.
  • Wie beim Sport ist ein Warmup ungemein hilfreich. Finger und Hände kneten, ausschütteln, dann die Arme kreisen lassen, jeweils vorwärts und rückwärts.
  • Stimme deine Gitarre, lege Plektron und Noten zurecht. Jetzt geht es los.

Das Üben

  • Höre Dir das Stück an und lese die Noten durch. Gerne auch mehrmals. Danach unterteilst Du das Stück in Loops. Das sind Abschnitte, meist in 4 bis 8 Bars.
  • Technikübung: Probie
    re zuerst langsam die Technik des zu übenden Loops. Wenn dieser sitzt, kannst Du ihn schneller spielen. Wiederhole jeden Loop 7 Mal.
  • Nachdem Du jeden Loop sicher beherrschst, wird es an der Zeit, dendownload (21) Song zusammenzusetzen.

Fange erst mit 2 bis 3 Loops an und wiederhole sie. Danach folgen die nächsten 2 bis 3 Loops bis Du die Stücke flüssig und ohne Unterbrechung beherrschst.

  • Jetzt bist du soweit, den ganzen Song durchzuspielen. Bitte erst langsam. Schnelligkeit ist ein Abfallprodukt von Genauigkeit!
  • Zwischendurch immer wieder mal die Hände ausschütteln, verkrampfte Hände sind kontraproduktiv.
  • Vergesse nicht den Spass am Üben! Wenn Du zu genervt bist, mach eine Pause. Höre Dir Deinen Lieblings-Gitarristen an und stelle Dir vor, wie lange er wohl üben musste, um so gut zu werden. Danach Hände ausschütteln, einen Schluck trinken und weiter geht’s!
  • Übe nicht stundenlang, sondern unterteile Dir Deine Übungen in kurzen Blöcken. Es ist leichter kürzer, dafür häufiger zu üben als lang und dafür seltener!