5 Tricks um…

Das ist keine Lektion um Dich zum besseren Musiker zu machen, aber diese Tricks sind, wenn sie beherrscht werden, ein absoluter Ohrenschmaus und beeindrucken Deine Fans! Sie sind nicht so schwer zu erlernen und Du kannst sofort starten. Minimaler Übungsaufwand für Sounds mit maximalem Wow-Effekt!

Trick Nr. 1: Tapping

Tapping ist die Erweiterung des Legatospiels mit der rechten Hand. „Tapping“ heisst, auf Deutsch übersetzt, „klopfen“. Also klopfen wir mit der Spitze eines der Finger der rechten Hand auf eine Note auf dem Griffbrett. Anschliessend ziehen wir den Finger wieder ab, ähnlich wie beim Pull-Off der linken Hand.

Trick Nr. 2: Fingerpicking

Der pick scrape / pick slide ist ein exzellentes Werkzeug, um Sektionen zusammen zu bringen. Oft zu hören sind diese in Metal Rock Songs, um typischerweise einen Übergang oder eine Bridge zu bilden. Tremolo Picking ist für An
fänger ein simpler Weg, um dein Spiel „erfahrener“ wirken zu lassen. Zupfe eine Note mindestens zweimal an (Ein Ab- und Aufstreichen) bevor du zur nächsten Note in deinem Solo gehst.

Trick Nr. 3: Powerchords

Powerchords sind deshalb so einfach und wirkungsvoll, weil sie ohne großen Lernaufwand in jeder Tonlage gespielt werden können. Alles was Du dazu brauchst, ist ein Dreiklang und ein Barré-Griff. Anleitungen hierfür gibt es auf unserer Seite.

Trick Nr. 4: FlagAl_Di_Meola_guitar_in_Utrecht,_Netherlandsoletts

Flagolett-Töne ents
tehen durch Teilschwingung einer Saite. Schlägt man diese an, schwingt sie in ihrer ganzen Länge bis sie verstummt. Schlägt man sie allerdings genau in ihrer Mitte (ca. auf Höhe des 12. Bundstabs) und berührt diese mit einem Finger der Greifhand, entsteht nach dem Anschlagen der Saite eine Obertonschwingung. Beide Saitenhälften schwingen unabhängig voneinander (durch die Teilung mithilfe des Fingers) und lassen den höher klingenden Ton um eine Oktave der leeren Saite erklingen.

Trick Nr. 5: Obertöne

In vielen E-Gitarrenstücken werden künstliche Obertöne gespielt, um beim Solo einen Effekt zu erzielen, der an ein Kreischen erinnert. Diese Technik nennt man Oberton-Technik und ist rein physikalisch gesehen das gleiche wie Flagolett-Ton. Der Unterschied liegt darin, dass die Anschlaghand den Flagolett-Ton erzeugt, nicht die Griffhand. Um noch genauer zu sein, erzeugt der Daumen der Anschlaghand diesen Effekt.